FRAUEN-IMPULSABEND mit Ruth Heil

"Lebenshaus" am 19. März 2022

 

 

 

Der Frauenimpulsabend mit Ruth Heil hat alle Zuhörerinnen sehr beeindruckt. Ruth Heil sprach darüber, was sich in unserem Lebenshaus alles versteckt.

 

 

Dabei ließ sie das Publikum an ihrem eigenen Leben und das ihrer Familie teilhaben, was ob der vielen Hochs und Tiefs wirklich beeindruckend war. Nicht zu unterschätzen sei der Einfluss von Prägungen und Erfahrungen aus den frühen Lebensjahren. Die Erfahrung, ob man als Kind gewollt war oder nicht, sei eine dieser frühen Weichenstellungen.

 

 

Gelingt es uns, Gutes zu sammeln oder erinnern wir uns eher an schlechte Erfahrungen? Wieso lassen wir Belastendes nicht schneller los? Im Leben haben wir viele Wünsche und Vorstellungen, die aber bei niemandem komplett in Erfüllung gehen. Laut Ruth Heil wäre das auch gar nicht gut für uns Menschen, weil sich sonst ein Wünsch-dir-was in Bewegung setzt, das nicht mehr aufhört.

 

 

Neid entstehe dadurch, das man sich immer mit Menschen vergleicht, die vermeintlich besser sind und mehr haben. Wir schauen immer nur auf das, was wir nicht haben und nicht auf das, was wir haben.

 

 

Nein, im Leben komme es darauf an, bei Brüchen und Schwierigkeiten Gott zu fragen, was er mit einem vorhat. Vielleicht gibt Gott manches Schwere in unser Leben, damit wir andere verstehen können. Es belastet, wenn wir nicht loslassen können und mit uns selbst zu hart ins Gericht gehen. Jesu Vergebung reicht für alle Schuld, also müssen wir uns auch selbst vergeben.

 

 

Ruth Heil ist verheiratet und Mutter von elf Kindern. Sie ist Expertin für Ehe und Familie. Mann und Frau ergänzen sich, denn der eine bringt in die Ehe ein, was dem anderen fehlt.

 

 

In ihrem trockenen Humor beschrieb die Referentin, was Männer brauchen: Lob, Essen und ihre Ruhe. Ruth Heil hat wirklich schwere Zeiten durchgemacht, auch mit ihren Kindern, oder wie sie sagte "meine Kinder haben mich gelehrt zu beten". Im Nachhinein betrachtet, hat Gott vieles gut gemacht. Heute wisse sie, dass alles Gnade ist. Wenn Gott uns nicht trägt, schaffen wir unser Leben nicht, so Ruth Heils Credo.

 

 

Jede Frau durfte am Ende des Frauenimpulsabends symbolisch ihre Lasten vor dem Kreuz in den Müll tun. Der Vortrag ist auf unserem Youtube-Kanal zu finden.

 

 

 


OFFENER ABEND mit Wilhelm Buntz

"Der Bibelraucher" am 28. Januar 2022

 

 

 

Wilhelm Buntz - der Bibelraucher war am Freitag, 28. Januar 2022 bei der Freien Christengemeinde in Oberkirch zu Gast. Der Ex-Knacki hat seine anschauliche Lebensgeschichte zum Besten gegeben und damit das Publikum nicht nur fasziniert, sondern geradezu mitgerissen.

 

 

Der erste Härtetest schon als Baby: von der Mutter ausgesetzt, vom Vater ins Heim abgeschoben. Als Jugendlicher fährt er mit einem entwendeten Auto einen Mann tot. Jugendarrest, Gerichtssaal, Bewährung, später Gefängnis - das war der gewohnte Lebensrhythmus von Wilhelm Buntz.

 

 

Im Gefängnis in Bruchsal hat der Gangster in einer Bibel Tabak und Streichhölzer in seine Zelle geschmuggelt. Er liest eine Seite, reißt sie heraus, rollt sich eine Kippe. So qualmt er sich bis zum neuen Testament vor, ohne von Gottes Wort angesprochen worden zu sein. Das ändert sich als er das Matthäus-Evangelium zu lesen beginnt. Worte wie "Selig sind die Sanftmütigen, oder selig sind die Friedfertigen" berühren den Schwerverbrecher.

 

Gepackt wird er aber durch Gottes Zusage "Ich bin treu wie ein liebender Vater". Das hat Wilhelm Buntz Zeit seines Lebens noch nie erfahren. Geliebt zu werden von einem liebenden Vater. Ist das möglich? Er kämpft mit sich und mit Gott und Gott siegt.

 

Wilhelm Buntz erfährt Gottes Liebe durch Vergebung und ändert sich radikal. Er schreibt dem Staatsanwalt und gesteht einhundert Verbrechen, die ihm die Anklage nicht nachweisen konnte. Doch der Staatsanwalt ist gnädig. Statt 15 oder 20 Jahre weitere Haft, wird er vorzeitig aus dem Gefängnis entlassen. Er krempelt sein Leben komplett um und beginnt neu.

 

Heute ist Wilhelm Buntz verheiratet und Vater zweier Kinder. Wen die Lebensgeschichte des Bibelrauchers interessiert, kann den Vortrag auf unserem youtube-Kanal sehen. Wer Jesus kennen lernen will, liest die Bibel. So jedenfalls die Empfehlung des Bibelrauchers Wilhelm Buntz.

 

 


 

FRAUEN-IMPULSABEND mit Irmgard Andree

"Strickwerk Leben" am 27. November 2021

 

 

 

 "Strickwerk Leben" - Gott lässt uns niemals fallen, war das Thema beim Impulsabend für Frauen bei der Freien Christengemeinde Oberkirch. Die Referentin Irmgard Andree aus der Pfalz spürte anhand eigener Erfahrungen Fragen nach wie "Wo bleibt Gott in meiner Not?" Jede der Frauen kennt Tage, die einem nicht gefallen können. Irmgard Andree empfiehlt, sich an Gott zu halten und von dort Ruhe und Kraft für die Seele zu bekommen. So steht es in den Psalmen der Bibel. Harte Schicksalsschläge wie der Verlust einer Tochter nach einem Verkehrsunfall oder das Scheitern der ersten Ehe haben Spuren im Leben der Referentin hinterlassen. Der rote Faden in ihrem Leben ist das Festhalten an Jesus Christus und an Gottes Wort. Das ist das, was Irmgard Andree, die schon einige Jahre in Rente ist, immer durchgetragen hat. Abgerundet wurde der tiefgründige und anrührende Impulsabend durch Lebensberichte von Frauen der Freien Christengemeinde.

 

Der Vortrag von Irmgard Andree ist auf unserem youtube-Kanal zu sehen.

 

 

Im Sonntagsgottesdienst predigte Irmgard Andree zu "Der Mensch lebt nicht vom Brot allein". Ohne Gott und Gottes Wort droht der Mensch zu scheitern.

 


 

Eheabend nach dem Emma-Prinzip am 18. September 2021 mit dem Ehepaar Susanne und Marcus Mockler

 

 

„Einer muss mal anfangen“ ist eine Erfolgsgarantie für glückliche Beziehungen. Das Ehepaar Susanne und Marcus Mockler hat das Emma-Prinzip bei einem Eheabend in unseren Räumlichkeiten einer beachtlichen Zahl von Ehepaaren vermittelt. Der Schlüssel für eine gelingende Ehe ist, mit Veränderungen bei sich anzufangen und nicht darauf zu warten, bis der Ehepartner so wird, wie man ihn gerne hätte. Dabei geht es nicht nur darum, an sich selber und an seiner Ehe zu arbeiten, sondern auch wichtige Elemente ins Eheleben einzubauen. Verstehen, Vertrauen, Vergeben, Verschenken und Verlieben sind einige davon.

 

Kleine  Einschübe, in denen die Paare sich austauschen konnten oder ganz praktisch geübt haben, was die Mocklers gerade thematisiert hatten, lockerten den Vortrag auf. Ein gewinnbringender Abend auch für lang Verheiratete.

 

Im Sonntagsgottesdienst waren die beiden Referenten mit einer Predigt zum ergänzenden Thema "Wie Beziehungen gelingen" zu Gast. Dieses Mal ging es nicht speziell um die Ehe, sondern darum, wie schwierige Beziehungen generell gut gestaltet werden können. Schwierige Beziehungen ziehen sich seit Adam und Eva wie ein rotes Band durch die Bibel. Die Bibel wäre nicht die Bibel, wenn darin nicht auch die Lösung stünde. Seid untereinander freundlich und herzlich und vergebt einer dem andern, wie auch Gott euch vergeben hat in Christus (Eph 4,23).

 

Alles in allem ein sehr gutes und beziehungsförderndes Wochenende für alle, die den Weg zu uns gefunden haben.

 


 

 

Frauen erlebten am 7. und 8. August 2021 Evangelistin Doris Schulte live vor der Fernsehkamera in Oberkirch

 

Das Fernsehen kommt nicht alle Tage. Deshalb war der Frauentag mit Doris Schulte am 7. August 2021 auch ganz besonders aufregend für die FCG Kirche (er)leben in Oberkirch. Die Zahl der Frauen, die bei den Dreharbeiten in den neuen modernen Räumen der Gemeinde dabei sein konnte, war begrenzt. Zusätzlich erlebten aber viele den Frauentag per Livestream an ihren Bildschirmen zu Hause mit. Spätestens zum Weltfrauentag am 8. März 2022 sollen noch viel mehr Zuschauerinnen und Zuschauer die ermutigenden Vorträge über vier Frauen aus dem Alten Testament erleben. Dann werden sie nämlich auf Bibel TV ausgestrahlt. Musikalisch feinfühlig und liebevoll begleitet wurde der Frauentag von zwei Musikerinnen und einem Musiker. Sie lobten in Liedern Gottes Größe. Ein ganzes Team – auch aus Männern der Oberkircher Gemeinde – sorgte dafür, dass es in den Pausen ein Mittagessen, Kaffee und Kuchen, ein trockenes Plätzchen zum Essen und Trinken und die Möglichkeit für Gebet in persönlichen Anliegen gab.

 

Doris Schulte wurde vorgestellt von Christa Keip, der Leiterin der Frauenarbeit in der Freien Christengemeinde Kirche (er)leben in Oberkirch. Die Referentin war schon mehrmals beim Frauenfrühstück der Gemeinde zu Gast und hatte dabei immer gute Botschaften für Frauen im Gepäck. Vor vielen Jahren kam sie aus Kanada nach Deutschland, weil Gott hier einen Plan für sie hatte. Doris Schultes Vater, der aus Litauen stammte, wanderte mit ihrer Mutter, die aus Pommern stammte, nach Kanada aus. Sie wuchs deshalb in Vancouver auf – in einem „deutschen Ghetto”, wie sie selbst sagt. Seit vielen Jahren lebt sie bereits im Westerwald, ist verheiratet und hat zwei Söhne und fünf Enkelkinder. Beim Missions- und Bildungswerk NEUES LEBEN wirkt sie als Evangelistin speziell für Frauen, schreibt Bücher, hält Vorträge und ist in den Sendereihen „So lebt sich’s gut”, „Emmaus” und „Kawohl-Augenblicke” auf Bibel TV zu sehen.

 

Ihre persönliche Beziehung zu Gott bezeichnet Doris Schulte als Lebenselixier. „Als Frauen sind wir gleichwertig vor Gott”, sagt sie dem weiblichen Geschlecht zu. Gott setze sich für Frauen ein: „Jesus befreit, heilt und würdigt uns Frauen.” Von den Frauen des Alten Testaments könne man lernen, wie man leben könne, um Gott zu gefallen. Die Bibel sei nichts anderes als Gottes Reden. Die weiblichen Vorbilder in der Bibel seien normale Frauen mit Ecken und Kanten, von deren Fehlern und deren Glauben Frauen heute noch lernen können. Der Begriff Gnade ist Doris Schulte sehr wichtig. Er werde kaum noch benutzt. Viel bekannter seien die Wörter „ungnädig” und „gnadenlos”. Dabei tue Gnade so gut. Gnade sei Aufmerksamkeit, Wohlwollen, Verständnis und Barmherzigkeit. Das alles schenke Gott. Und er mache sich besonders für die Betrogenen stark, für jene, die den Kürzeren im Leben gezogen haben.

 

„Schmuckstücke, die Gottes Gnade zum Glänzen bringen” heißt die Vortragsreihe, die Doris Schulte begleitet von Moderatorin Christina Grupe in Oberkirch im Schwarzwald beim Frauentag aufzeichnete. Sie befasst sich mit

  • Tamar aus dem 1. Buch Mose, Kapitel 38, die von Menschen abgelehnt, aber von Gott gesehen und gesegnet wurde.
  • Rahab, die von Menschen ausgenutzt wurde, die Gott aber zur Glaubensheldin kürte. Sie kommt an mehreren Stellen der Bibel vor: Josua 2 + 6, Matthäus 1,5, Hebräer 11. 31 und Jakobus 2, 25.
  • Ruth, der das gleichnamige Buch der Bibel gewidmet wurde. Sie war unter den Menschen ein Niemand, wurde von Gott aber hoch geschätzt.
  • Batseba aus 2. Samuel 11– 12. Sie und König David kamen durch Ehebruch zusammen, wurden aber von Gott begnadigt.

Glaubensvorbilder und Glaubensheldinnen sind die Frauen des Alten Testaments, obwohl sie nicht perfekt waren. Dafür nannte Doris Schulte diese Gründe:

  • Sie vertrauen Gott und dem, was er sagt und rechnen mit seinem Handeln.
  • Sie werden aktiv und tun mutige Schritte.
  • Sie sind bereit, Nachteile in Kauf zu nehmen.
  • Der Blick auf die Ewigkeit beflügelt sie.
  • Sie erleben Gottes Handeln.

Tamar wird in Matthäus 1 als Teil des Stammbaums Jesu genannt. Dabei war sie eine ganz schön dreiste Frau, die ihren Schwiegervater täuschte und verführte, so Doris Schulte. Ihr Schwiegervater war der Stammvater von Juda. Tamar heiratete zunächst seinen erstgeborenen Sohn Er. Die Ehe blieb kinderlos. Als Er starb, wurde Tamar seinem Bruder Onan zur Frau gegeben. Doch auch von ihm wurde sie nicht schwanger, weil er das gar nicht wollte und wusste, wie das zu verhindern war. Onan starb auch und Tamar hätte nach den damaligen Gebräuchen eigentlich seinen jüngeren Bruder Schela zum Mann bekommen sollen, um Juda einen Erben zu schenken. Doch Juda wollte das nicht und schickte sie fort.

 

Das alles habe Gott gesehen, so Doris Schulte. Als die Witwe Tamar sich verschleiert, von Juda als vermeintliche Prostituierte geschwängert wird, lässt er das zu, weil damit etwas wieder in Ordnung kommt. Tamar kann Juda sogar zwei Söhne schenken, die als seine Nachkommen anerkannt werden und später im Stammbaum von König David standen. Juda nannte Tamar „gerecht”. Er erkannte, dass er ihr Unrecht getan hatte. So wird sie zum „Schmuckstück göttlicher Gnade.”

 

Rahab war eine Prostituierte und lebte in Jericho. Sie nahm zwei Kundschafter der Israeliten auf, die von Josua vorausgeschickt wurden (Josua 2) und versteckte sie vor den Soldaten des Königs. Sie log die Soldaten an und schickte sie in die Irre. Weil sie erkannt hatte, dass die Kundschafter von Gottes auserwähltem Volk stammten, half sie ihnen. „Sie war bereit, an Gottes Reich mitzubauen”, erklärte Doris Schulte. Später heiratete sie einen Israeliten und wurde Teil des Stammbaums Jesu: „Unser Glaube kann so viel bewirken, auch über unser Leben hinaus. Dafür brauchen wir keine makellose Biografie.”

 

Ruth war mutig und risikofreudig. Das Buch Ruth im Alten Testament ist voll von Frauenthemen und offenbart Gottes Liebe zu Frauen, so Doris Schulte. Ruth war verwitwet und hatte ihre Schwiegermutter Noomi bei sich. Boas war ein unverheirateter Verwandter von ihr. Er ließ von der Ernte auf dem Feld etwas liegen, damit die beiden zu Essen hatten, doch mehr tat er nicht für sie. Noomi ermutigte Ruth, zu ihm zu gehen und sich kühn in sein Bett zu legen. „In Gottes Augen taten sie nichts Falsches”, erklärte Doris Schulte. Boas habe das erkannt. Er ordnete sich Gottes Gebot unter, beendet die Ungerechtigkeit gegenüber der jungen Witwe und heiratete Ruth. Dafür bekommt er Ankerkennung und einen Sohn, der zum Großvater von König David werden sollte. Weil sie tat, was nötig und richtig war, steht auch Ruth im Stammbaum Jesu. „Jede von uns sollte anpacken, was nötig ist zum Wohl aller”, ermutigte die Sprecherin.

 

Batseba ist Teil einer sehr skandalösen Geschichte der Bibel. Die Schöne wohnte in der Nachbarschaft von König David. Er sah sie im Garten und verguckte sich in sie. Er ließ sie zu sich holen und sie wurde schwanger. Ihr Mann Uria musste sterben. Doch die Ehe, die der König daraufhin mit Batseba schloss, war zunächst nicht von Gott gesegnet, denn er hatte das Unrecht gesehen, das zu der Verbindung geführt hat. Ihr Kind stirbt. Durch Nathan erinnert Gott David an sein Unrecht und er sieht seinen Fehler ein. Dass Gott ihm vergibt ist an dem Segen zu erkennen, den er danach schenkt. Batseba wird erneut schwanger und bekommt Salamo, von dem es in der Bibel heißt „Der Herr liebte ihn.”

 

In Psalm 51 ist König Davids Bitte um Vergebung für seine Schuld nachzulesen. Doris Schulte bekräftigte, dass das auch heute noch gilt: „Wenn wir Menschen falsch behandeln, sündigen wir gegen Gott. Wo wir nur unseren eigenen Wünschen folgen, ist keine Freude mehr möglich.” Doch Gottes Gnade sei Realität und gelte auch den Menschen von heute. Keiner muss bleiben wir er ist. Er kann Gott um Vergebung bitten und seine Gnade erfahren – immer wieder.

 

„Als ich nicht mehr wusste, wie es weitergehen soll, habe ich zu Gott geschrien.” Das berichtete Sabine Bigott, die seit 1995 zur Freien Christengemeinde gehört. Sie ist verheiratet, hat drei Kinder und drei Enkel. In ihrer Jugend und als junge Erwachsene litt sie unter Magersucht. Als sie Jesus kennen gelernt hatte, habe ihr Heilungsprozess begonnen. Dass sie heute Kuchen genießen könne und ein Kompliment für ihre schlanke Figur sie nicht mehr zum Hungern ansporne, verdanke sie Gott. Gern begleite sie heute junge Menschen mit Essstörungen und helfe ihnen mit ihren eigenen Erfahrungen – vor allem mit dem stärkenden Glauben an Jesus. Ein eingespieltes Video zeigte mehrere Frauen, die unter Magersucht oder Bulimie litten und die Missbrauch und Gewalt erlebt haben. Sie bezeugten, dass sich ihr Leben positiv verändert hat, nachdem sie sich Jesus Christus im Gebet anvertrauten. Christa Keip erzählte von ihrer schlimmste Erfahrung. Ihr Sohn hat sich als junger Erwachsener das Leben genommen. Sie habe sehr gerungen mit diesem Schicksal und mit Gott. „Aber in allem Ringen war er da und trug uns durch. Seine Arme waren immer ausgebreitet”, sei ihr irgendwann klar geworden. Sie vertraue auf Gott, auch wenn sie ihn nicht versteht: „Wohin sonst sollte ich gehen?”

Text und Fotos: Michaela Gabriel


RÜCKBLICK

FRAUEN-IMPULSABEND mit Keren Pickard

am 30. Oktober 2020

 

"RUHE IM STURM"

Wie Gott uns in stürmischen Zeiten führt

 

Nachdem wir unser Herbst-Frauenfrühstück dieses Jahr nicht durchführen konnten, wollten wir unseren Besucherinnen zumindest einen Impuls für ihren Geist und ihre Seele geben. Denn gerade jetzt brauchen viele Menschen Unterstützung, um durch diese stürmische Zeit zu kommen.

 

Wir freuen uns, dass Keren, die schon unser Jubiläumsfrühstück im Frühjahr bereichert hat, auch in diesem kleinen Rahmen zu uns gesprochen hat. Keren hat uns in sehr intimer Atmosphäre von den Stürmen, die in ihrem Leben getobt haben, erzählt. Sie hat Erfahrungen gemacht, bei denen sich die Zuhörerinnen immer wieder gefragt haben, wie sie diese überstanden hat und heute mit so viel Freude, Kraft und Lebensmut auf der Bühne stehen kann. Aber Keren hat diese Fragen nicht unbeantwortet gelassen und Ihren Weg, in den Stürmen des Lebens Ruhe zu bewahren, geschildert. Wer keine Gelegenheit hatte, an dem Frauen-Impulsabend teilzunehmen, sich aber auch von Keren ermutigen lassen möchte, kann sich die Aufzeichnung des Abends auf unserem YouTube-Kanal ansehen.